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Kündigen? 5 Tipps für den perfekten Abgang

Jede Partnerschaft hat irgendwann ein Ende. Speziell im Job geht das oft schneller als geplant. Die Gründe dafür können vielfältig sein. Doch egal, ob Sie aus Frust oder aufgrund eines besseren Angebots einen Arbeitgeber verlassen, mit unseren fünf Tipps sorgen Sie für einen freundschaftlichen Abgang und bleiben positiv in Erinnerung. Schließlich wollen Sie Ihre Reputation doch nicht schon vor Antritt der neuen Arbeit nachhaltig beschädigen.

1. Die respektvolle Einreichung

Egal, in welcher Missstimmung Sie vom Unternehmen scheiden, die formelle Kündigung in freundlicher Form ist von großer Bedeutung. Das schließt auch mit ein, dass Ihr Chef oder zumindest Ihr Vorgesetzter als erster davon erfährt. Prahlen Sie nicht schon Tage oder Wochen zuvor im Büro damit. Das sorgt nur für Unmut unter den Kollegen und dringt bestimmt bis zur Chefetage durch. Und dann ist jeglicher weitere Versuch der Trennung in positivem Rahmen vorab zum Scheitern verurteilt.

2. Höflich kündigen

Auch wenn Sie die Kündigung möglicherweise als Genugtuung betrachten, dürfen Sie das keinesfalls zeigen. Erklären Sie die Gründe sachlich und in freundlichem Ton. Auf Gegenliebe werden Sie dabei nie stoßen. Doch förmlich erklärt, lässt sich ein Arbeitsverhältnis in korrekter Art und Weise lösen. Die angegebenen Gründe können Ihren Vorgesetzten vielleicht wichtiges Feedback liefern. So verleihen Sie Ihrem Abgang sogar einen Nutzen für das Unternehmen.

 3. Engagiert bleiben

Eine Kündigung ist kein Anlass, die Arbeit in den verbleibenden Wochen zu vernachlässigen. Zeigen Sie Professionalität, indem Sie bis zum Ende korrekt weiterarbeiten. Dieses Engagement darf allerdings auch nicht ausarten, um Ihre scheinbare Unersetzbarkeit zu unterstreichen. Auch das wäre unhöflich und bringt Sie in ein schlechtes Licht. Die Frage, warum Sie nicht vorher schon so gearbeitet haben, drängt sich dabei auch auf. Und halten Sie sich immer vor Augen, dass letztlich niemand unersetzlich ist.

4. Negativen Einflüssen gegensteuern

Einem Mitarbeiter, der bereits gekündigt hat, schlagen nicht immer Wellen der Höflichkeit entgegen. Sie werden in dieser Zeit möglicherweise verstärkt auf Ihre Fehler und Schwächen aufmerksam gemacht. Lassen Sie das im Wissen Ihres baldigen Abschieds aber nicht zu nah an sich herankommen. Bleiben Sie immer höflich und versuchen Sie, mit Argumenten und guter Arbeit gegenzusteuern. Damit können Sie viel Wind aus den Segeln verärgerter Vorgesetzter nehmen.

5. Der finale Besuch

Besuchen Sie mehrere Wochen oder Monate nach der Kündigung Ihre Ex-Kollegen. Erkunden Sie sich nach Ihrem Nachfolger und dem Erfolg aktueller Projekte. Das tun Sie nicht, um Ihre Unabkömmlichkeit zu unterstreichen, sondern um Ihr Engagement gegenüber dem Unternehmen auch nach der Kündigung noch einmal zu unterstreichen. Der Ärger über Ihren Abgang hat sich in dieser Zeit sicher gelegt und Sie bleiben auf diese Weise als freundlicher Ex-Kollege in Erinnerung.

Über JobRocker

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Fotocredit: Ryan McGuire

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