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So bleiben Sie auch im Büro fit und gesund

Sie verbringen den Großteil Ihres Tages im Büro, doch wie oft denken Sie während Ihrer Arbeitszeit an Ihre Gesundheit? Zum Frühstück gibt’s Süßes vom Bäcker um die Ecke, mittags lockt das Fast Food und nach einem langen, stressigen Tag im Büro suchen die Meisten dann doch lieber die Couch auf, anstatt dem Fitnesscenter noch einen Besuch abzustatten. Doch so muss es nicht sein.

Der Büroalltag ist meist hektisch und stressig. Für eine ausgedehnte Mittagspause bleibt da einfach nicht die Zeit. Ausreichend Sportangebote gibt es in den wenigsten Firmen und nach dem Büro fehlt die Motivation zum Sport. Doch mittags muss es nicht der Kebap oder die Pizzaschnitte vom Imbiss sein. Gesunde, ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung tun nicht nur Ihrer schlanken Linie gut, sondern verhindern das berühmte Nachmittagstief, stärken die Abwehrkräfte und erhöhen Ihr persönliches Wohlbefinden.

Genug Bewegung: Mit kleinen Schritten beginnen

Sollte die letzte Sporteinheit schon etwas länger zurückliegen, so bringt Ihnen ein straffes zweistündiges Workout im Fitnesscenter mit Sicherheit einen schlimmen Muskelkater aber definitiv nicht die Motivation auf regelmäßigen Sport zurück. Beginnen Sie also langsam Bewegung in Ihren Alltag zu integrieren.

  • Parken Sie Ihr Auto weiter weg und gehen Sie kurze Strecken zu Fuß. Wenn Sie die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, dann steigen Sie doch mal eine Haltestelle früher aus. Im Sommer können Sie den Weg ins Büro zum Beispiel auch mit dem Fahrrad zurücklegen.
  • Anstatt dem Kollegen in der anderen Abteilung eine E-Mail zu schicken, überbringen Sie Ihr Anliegen persönlich.
  • Lassen Sie sich das Mittagessen nicht ins Büro liefern, sondern machen Sie einen Spaziergang und holen Sie sich einen gesunden Snack. So haben Sie ein paar Minuten zum Durchschnaufen. Mit einem 15-minütigen Spaziergang in der Mittagspause haben Sie auch noch Sauerstoff und Sonnenlicht getankt.
  • Sollten Sie an einem besonders stressigen Tag nicht dazu kommen Ihren Schreibtisch zu verlassen, dann machen Sie doch ein wenig Bürogymnastik.
    • Beginnen Sie mit leichten Dehnübungen der Arm- und Schultermuskulatur oder spannen Sie für einige Sekunden die Gesäßmuskulatur an.
    • Aber auch gegen Rückenschmerzen und Müdigkeit hilft eine kleine Übung. Stellen Sie sich dazu hinter den Sessel und halten Sie sich an der Lehne fest. Dabei stehen die Beine hüftbreit und die Füße parallel. Verlagern Sie das Gewicht auf den Fußballen und heben Sie die Fersen an. Verharren Sie etwa 4 Sekunden in der Streckung, dann senken Sie die Fersen langsam ab. Wiederholen Sie diese Übung etwa fünf bis zehn Mal.
    • Die folgende Übung kräftigt Schulter, Brust- und Armmuskulatur: Drücken Sie Ihre Handflächen vor der Brust zusammen, sodass die Arme richtig zittern. Atmen Sie ganz normal weiter. Achten Sie darauf, dass Sie die Schultern dabei nicht hochziehen. Halten Sie den Druck etwa 30 Sekunden, dann lassen Sie die Hände langsam sinken. Wiederholen Sie diese Übung noch zweimal.

Gesund und lecker: Essen, aber richtig

Auch wenn der Krapfen zum morgendlichen Kaffee besonders in der Faschingszeit verlockend ist, sollten Sie besser die Finger von süßen Leckereien lassen. Diese machen schnell wieder müde und die Motivation für den Arbeitstag ist dahin. Mittags schweres Junk-Food oder ein Schnitzel mit Pommes verursachen ein Nachmittagstief aus dem Sie nur noch schwer rauskommen. Das heißt aber nicht, dass es nun ab sofort jeden Tag langweiligen Salat geben muss.

  • Kleine Zwischenmahlzeiten lassen Sie ein wenig Magenknurren schnell vergessen. Schokoriegel sind hier jedoch nicht die richtige Wahl. Müsli mit Obst oder Joghurt, aber auch eine Scheibe Vollkornbrot mit magerem Schinken und dazu ein paar Cocktail-Tomaten sind ideal.
  • Zu Mittag gibt’s dann anstatt Frittiertem und Co. einen leckeren Gemüseauflauf oder eine Portion Pasta. Genießen Sie diese mit reichlich Gemüse oder Pesto anstatt der Carbonara-Variante. Diese Gerichte lassen sich auch gut vorkochen und aufwärmen. Wünschen Sie sich zu Mittag etwas Leichteres dann kann auch eine selbstgemachte Suppe oder ein frischer Salat mit Hühnerstreifen den Hunger stillen.
  • Achten Sie auf ausreichend Flüssigkeit, etwa zwei bis drei Liter sollten es über den Tag verteilt sein. Beachten Sie aber, dass das Getränk Ihrer Wahl wenig Zucker enthalten sollte. Trinken Sie Wasser oder ungesüßten Tee.

Diese Tipps lassen sich alle bequem in den Arbeitsalltag einbauen und so können Sie Schritt für Schritt ungesunde Gewohnheiten ablegen und sich wieder energiegeladener und gesünder fühlen.

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Text: Victoria Lehner-Jettmar
Fotocredit: Ryan McGuire

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1 Antwort

  1. Marian sagt:

    Hallo Victoria!

    Ich finde deinen Beitrag echt gelungen. Ich kommentiere erst jetzt, bin aber schon vor rund 2 Monaten hierdrauf gestoßen, und wollte mir erstmal ein Bild davon machen, was denn jetzt eigentlich passiert, wenn ich deine Tipps befolge.
    Nach ca 2 Wochen habe ich gemerkt, dass die extra Bewegung meinem Körper echt gut getan hat. Weniger Probleme mit dem Rücken und ich war am Abend besser ausgelastet.
    Nach weiteren 2 Wochen fiel mir auf, dass du hier etwas aber nicht bedacht hast: das Frühstück.
    Du deutest es zwar in der Überschrift an, gehst dann aber nicht weiter darauf ein. Bei mir sieht es inzwischen so aus: Joghurt mit Müsli und Bannen oder Kiwi. Je nachdem auch mal Apfel oder ähnliches, je nachdem worauf ich Lust habe. Der Vorteil: Ich war länger satt und konnte mich den Vormittag über besser konzentrieren.

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