Forbes Jobrocker

Wir befördern Headhunting in die digitale Zeit

Im Rahmen der Start-Up Academy wurde JobRocker in der aktuellen Ausgabe von Forbes Austria vorgestellt.

Forbes Austria, August 2016 – Günther Strenn hat während seiner acht Jahre in der Headhunting-Branche unzählige Jobs an Personen vermittelt und kennt das Business „inside out”. Mit „JobRocker” will der gebürtige Salzburger nun, gemeinsam mit dem E-Recruiting-Profi Klaus Furtmüller, Headhunting in die digitale Zeit bringen und den Prozess der Jobvermittlung effektiver gestalten. „Wir haben eine einzigartige Matching-Technologie entwickelt, die eine präzise Vorselektion ermöglicht. Ab dann steigt ein Fachberater ein und arbeitet manuell an der Auswahl der Kandidaten weiter”, erklärt Strenn. Als Plattform für den „verdeckten” Arbeitsmarkt, suchen und finden Unternehmen via JobRocker, von der klassischen Empfangsdame bis zur Führungskraft vor allem Angestellte für die Bereiche Backoffice, Vertrieb, Marketing, Finance und IT. „Aktuell suchen wir zum Beispiel IT-Mitarbeiter für 35 unterschiedliche Stellen, quer durch alle Branchen”, erklärt der Headhunting-Experte.

In einer ersten Finazierungsrunde haben sich neben „Family and Friends” auch Mitarbeiter an JobRocker beteiligt. Gegründet wurde im Jänner 2016 und mittlerweile sind auch unter anderem Werbeprofi Rudi Kobza und Stephan Kreissler von twyn als Investoren mit an Bord. „Wir sind seit vier Monaten mit dem System online und können bereits auf einen Pool aus 8.700 registrierten Bewerbern zugreifen, die neben ihrem Lebenslauf und Informationen zum aktuellen Gehalt auch das Zielgehalt, ihre zeitliche Verfügbarkeit und optionale Videos bereit stellen”, freut sich Günther Strenn. Da sich 90 Prozent der potenziellen Bewerber noch in aktiven Beschäftigungsverhältnissen befinden, ist Diskretion das oberste Gebot bei JobRocker. Kandidaten sehen nicht, welche Firmen welche Jobs ausschreiben und Firmen sehen nicht, welche Personen als Kandidaten registriert sind. “Erst, wenn ein konkreter Nutzer für einen konkreten Job infrage kommt, werden beide informiert”, sagt der Gründer, der seine Plattform als „Eierlegende Wollmilchsau” begreift, die bei erfolgreicher Vermittlung durchschnittlich 50% unter den marktüblichen Preisen der Mitbewerber liegt. Anstatt ein Honorar zu verlangen, das sich prozentual am zukünftigen Jahresgehalt des Bewerbers orientiert, verlangt JobRocker bei erfolgreicher Vermittlung eine einheitlichen Flatrate in Höhe von 5.000 €. „Ich habe nie verstanden, warum ich bei Vermittlung eines CFO mehr Geld verdienen soll, als bei Besetzung einer Buchhalter-Position”, erklärt Strenn.

Aktuell konzentriert man sich auf den Rollout nach Deutschland und in die Schweiz und ist rund um eine größere Expansionsfinanzierung mit mehreren, großen Playern im Gespräch. „Wir haben eine Bewertung im zweistelligen Millionenbereich. Zudem wollen wir neben der Expansion weitere einmalige Features für die Kandidaten entwickeln, damit sie über ihr Standing in der Peer-Group, im Vergleich zu anderen Bewerbern, Bescheid wissen.”

Text: Barbara Duras

Den genannten Artikel finden Sie auf Seite 71 der August 2016 Ausgabe.
Diese kann hier bestellt werden: Forbes Austria

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