6 Tipps für einen smarten Auftritt am Telefon

Das Telefon klingelt, Ihr Traumjob könnte Sie gerade gefunden haben! Wie Sie einen guten Eindruck hinterlassen und Ihr Können jetzt geschickt einsetzen, zeigen wir Ihnen in sechs wichtigen Schritten.

Sie haben es also geschafft und hören soeben die Gesprächseinleitung des HR-Profis eines renommierten Unternehmens, der Sie engagieren möchte. Wir haben nachstehende Tipps zusammengestellt, die Ihnen helfen professionell zu reagieren und Ihren Marktwert beim Gegenüber noch weiter zu steigern.

1. Den perfekten Zeitpunkt wählen

Stellen Sie in erster Linie einmal sicher, dass Sie in Ruhe sprechen können und auch die notwendige Zeit dafür haben. Wenn Sie Kollegen neben sich haben, bieten Sie höflich, aber direkt einen Rückruf an. Das ist kein Beinbruch, sondern business as usual. Viel schlimmer ist, zurückhaltend und leise zu sprechen. Damit signalisieren Sie dem Gegenüber Unsicherheit, denn er kennt Ihre Umgebung nicht.

2. Natürlich bleiben

Sie können frei sprechen? Wunderbar. Freundlichkeit ist auch hier oberstes Gebot und zeigt, dass Sie sympathisch und aufgeschlossen sind. Zeigen Sie keine Nervosität. Natürlich ist dieser Anruf Kraftnahrung für Ihr Ego. Nach außen hin muss es aber eine Selbstverständlichkeit sein. Es ist schließlich kein Zufall, dass Sie ausgewählt wurden. Gefragt ist hier die Waage zwischen Selbstsicherheit und Zurückhaltung. Denn auch wer prahlt, ist schnell unten durch. Aber keine Sorge, mit diesem Tipp im Hinterkopf schaffen Sie das mit Links! Übrigens – Ihnen ist sicher schon einmal aufgefallen, dass Menschen beim Telefonieren gerne herumgehen? Wenn Sie aufstehen oder gehen, klingen Sie automatisch dynamischer! Lümmeln Sie im Sessel, klingen Sie behäbig!

3. Aktiv zuhören

Erst einmal soll der Anrufer erzählen, was er eigentlich genau möchte. Lassen Sie Ihr Gegenüber reden, bringen Sie sich aber in das Gespräch sinnvoll ein. Wenn Sie zu passiv bleiben, erzeugen Sie ein ungutes Gefühl auf der Gegenseite. Denken Sie daran, dass Ihr Gesprächspartner Ihnen alles, was er zu diesem Zeitpunkt über den Job mitteilen möchte, sagen wird.

4. Professionell bleiben

Fettnäpfchen. Eine in Bewerbungsgesprächen häufig vorkommende Chancenvernichtungsmöglichkeit, die gerne genutzt wird. Die klassischen Todsünden sind hier Verzweiflung („Ich möchte unbedingt einen neuen Job“), Gier (gleich zu Beginn nach dem Gehalt fragen) oder Missgunst („Ich hoffe, dass ich meinen aktuellen Chef bald nicht mehr sehen muss“). Das alles ist unprofessionell und vermindert Ihren Marktwert enorm. Denken Sie immer daran – ruhig bleiben! Bekunden Sie Ihr Interesse, drängen Sie sich aber nicht auf. Wenn Sie tatsächlich interessiert sind, vereinbaren Sie einen persönlichen Termin. Dort können Sie auf alle Details eingehen.

5. Den Wechselwunsch erklären

Also jetzt einmal ehrlich, warum möchten Sie denn wechseln? Es gibt gute Gründe, die man nennen darf und soll. Eine Beförderung etwa. Das hören Personalchefs und Headhunter gerne. Immerhin ist sie eine Bestätigung der Qualität, nach der oftmals länger nichts nachkommt. Ihre aktuelle Führungskraft hat Sie auf eine neue Stufe gehoben, und Sie nehmen die Abkürzung direkt zur Nächsten, indem Sie eine neue Herausforderung suchen. Ist gewagt, funktioniert aber! Ein anderer Grund für einen Wechsel ist die Sehnsucht nach Perspektiven. Die Führungsriege in Ihrer Abteilung oder im Unternehmen ist komplett, perfekt, jung und uneinnehmbar. Was tun, wenn Sie dennoch nach oben wollen und können? Ganz klar – den Arbeitgeber wechseln. Dieses Argument sollten Sie aber nur gut untermauert vorbringen, ansonsten kann es schnell einmal als leeres Versprechen wahrgenommen werden.

6. Auf die finalen Fragen vorbereiten

Bis hierher haben Sie es geschafft.  Bevor es nun zum finalen Interview geht, müssen Sie die möglichen Szenarien im Gespräch gedanklich durchspielen. Manche Fragen kommen in Bewerbungsgesprächen vor, wie das Amen im Gebet. „Warum sind Sie bereit, Ihre aktuelle Position zu verlassen?“, „Was war Ihr bisher größter Erfolg“, „Was mögen Sie an Ihrer derzeitigen Position am wenigsten?“, „Wo sehen Sie sich in fünf Jahren“, … Fragen wie diese gibt es in Recruiting-Handbüchern Dutzende. Die Antworten müssen Sie im Schlaf beherrschen, klingen darf es aber nicht so. Antworten Sie leicht (wirklich nur leicht) verzögert, dann klingt es durchdacht. Zu lange sollten Sie sich nicht Zeit lassen. Schließlich sind es Fragen, die sich erfolgsorientierte Menschen regelmäßig selbst stellen sollten.

Wenn Sie diese Tipps befolgen, sind Sie perfekt für den nächsten Anruf – der Sie dank JobRocker erreicht – vorbereitet.

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1 Antwort

  1. Kohli sagt:

    Gute Tipps für ein Telefongespräch mit einem Headhunter. In der Regel rechnet man sicher nicht damit, dass ein Headhunter anruft. Da kann es nicht schaden, sich vorher damit befasst zu haben, damit man nicht vor Nervosität gar keinen Ton mehr hervorbringt.

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